Philipp Rieg

Philipp Rieg ist ein junger Liedtexter. Er selbst ist Drummer und sammelt seit vielen Jahren Erfahrungen im Bereich des Texteschreibens. So verfasste er unter anderem auch Textmaterial für die Presse, diverse Content-Plattformen und nicht zuletzt viele Jahre über für seinen eigenen Blog.

Er selbst bezeichnet seine Art des Schreibens als konservativ. Er ist sehr auf eine ausdrucksstarke Sprache, denkwürdige Thesen und abwechslungsreiche Themen bedacht. Er beschäftigt sich viel mit dem Glauben, der politischen Lage, aktueller gesellschaftlicher Konflikte und zwischenmenschlichen Beziehungen wie denen unter Freunden und Liebespaaren. Für eine facettenreiche Darstellung dieser Themenfelder trägt auch sein derzeitiges Studium im Fach „Wirtschaftsrecht – Nachhaltigkeit und Ethik“ an der Hochschule Fulda bei.

Er beobachtet die derzeitige Entwicklung der Sprache, insbesondere im Hinblick auf den musikalisch-lyrischen Bereich der Pop- und Rockmusik genau. Das tut er einerseits aus philologischem Interesse heraus, andererseits aber auch, um seinen Stil immer weiter zu verfeinern und den Ansprüchen und Wünschen seiner Auftraggeber und sich selbst zu genügen.

 
Dieses Lied vergleicht das Gelingen oder Misslingen einer Beziehung mit den Chancen beim Pokern, also einem Glücksspiel. Das lyrische Ich zerbricht an der Gelassenheit seines Gegenübers in Anbetracht eines nahenden Beziehungsendes. Es glaubt nicht an ein Schicksal, sondern durchweg, dass sie selbst die Karten in der Hand hatten. Es beschreibt seinen Zustand als ein Gefühl der Gefangenheit, des Unfreiseins ob der Unmöglichkeit, Geschehenes im Nachhinein zu verändern.
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Dieses Lied beschreibt die Fragen eines Hinterbliebenen, der einen engen Freund verloren hat. Dieser Freund hat sich das Leben genommen, nach außen hin aber nie wirklich den Anschein erweckt, mit diesem Gedanken zu spielen. Die Kernfrage des Liedes ist die des lyrischen Ichs, ob man eine Ahnung schlichtweg nicht wahrhaben wollte, ob sein Tod zu verhindern gewesen wäre. Es stellt allerdings abschließend fest, dass einem Leben ohne Tod, eine unausweichlichen Gültigkeit, keine Bedeutung beizumessen ist. Es versucht nicht, Suizid als unausweichlich zu verkaufen, aber als höchstpersönliche Entscheidung.
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Dieses Lied beschreibt den Konflikt zwischen Geldschöpfung, alleinigem Kreditvergaberecht der Banken und seinen Auswirkungen auf eine Gesellschaft, die weitestgehend aus geringbezahlten Arbeitskräften besteht, welche aber diejenigen sind, die die Zinsen von Unternehmen und Investoren erwirtschaften. Getreu dem Motto, die Schulden des einen sind das Vermögen des anderen, beschreibt das Lied die Entwicklung von Bargeld zum Giralgeld. Das Lied schließt mit einem Wohlwollen dem Kapitalismus gegenüber, weil dieser als weltweites Marktsystem eine enge Vernetzung aller Länder erlaubt. Problematisch allerdings ist die Tatsache, dass ein Wachstum nur so lange möglich ist, wie die Erde Ressourcen und menschliche, händische Arbeit noch Potential hat. Versiegen diese Quellen, so enden auch die Möglichkeiten ewiger Geldschöpfung. Der letzte Refrain erhebt den Zeigefinger gegenüber den falschen Versprechungen, dass irgendwann alle einmal zu den Besserverdienern gehören würden. Das dies makroökonomisch betrachtet nämlich nicht möglich ist, weiß jeder, der in der Finanzdienstleistungsbranche tätig ist.
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Eine balladeske Aufarbeitung eines typischen Sommerferienerlebnisses. Jugendliche Liebe trifft auf jugendlichen Leichtsinn. Wohlwissend, dass ein Abschied unausweichlich war, haben sich beide Protagonisten auf die kurze Liaison eingelassen. Die Erzählung geht von einem Jungen über ein Mädchen; einen Jungen, der sich anfangs nicht traute, jenes Mädchen anzusprechen, was den Unterschied zwischen erster Strophe und erstem Refrain erklärt. Viele Jahre später denkt das lyrische Ich an die Geschehnisse zurück. Es begegnet den Erinnerungen mit Frohsinn.
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Dieses Lied behandelt zweierlei Themen parallel: Einerseits den 10. Mai 1933, an dem im gesamten Deutschland Bücherverbrennungen stattfanden, anderseits auf Oskar Maria Graf, der in der Wiener Arbeiter-Zeitung nachträglich befahl, seine Bücher auch noch zu verbrennen, weil er sonst als Lügner dastünde. Bertholt Brecht hatte diesen Brief in seinem Gedicht "Die Bücherverbrennung" bereits wunderbar aufgearbeitet. Dieses Lied setzt diese widerständischen Geschehnisse in einen Kontext mit den Schandtaten der Nationalsozialisten, im Besonderen denen der deutschen Studenten.
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