Nur Ein Leben Lang

(Philipp Rieg)

Dieses Werk versucht einen Blick auf die Diskrepanz zwischen dem Versprechen, einander für immer zu lieben, und den tatsächlichen Hürden, die eine Jahre andauernde Beziehung mit sich bringt, zu werfen. Das lyrische Ich stellt in der ersten Strophe einleitende, fundamentale Fragen über die Existenz echter Versprechungen, die Langlebigkeit von Schwüren und die These, ob manche Dinge vorherbestimmt sind, kaputt zu gehen. Der Refrain seinerseits stellt klar, dass das lyrische Ich nicht an die Unvergänglichkeit dieser Beziehung glaubt, weil sich ihr Zustandekommen einfach so gefügt hat. Die zweite Strophe hat einen ähnlichen Inhalt. Sie fragt allerdings vielmehr den anderen Teil der Beziehung, wie seiner Meinung nach ihre gemeinsame Bestimmung ausfällt. In der dritten Strophe schließlich gibt sich der Sprecher genügsam und stellt fest, dass er selbst nicht wirklich etwas zu seinem unverhofften Glück beigetragen hat. Dramaturgisch überspitzt schließt der Refrain mit der These, wenn man einander nicht versprechen könnte, sich ewig zu lieben, man es zumindest auf ein ganzes Leben begrenzen könne.

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Kann ich versprechen, dir noch beizustehen, wenn für uns Jahrzehnte vergangen sind? Sind nicht Worte, die ewig binden, unseres Scheiterns täglicher Triumph? Gibt es Schwüre, die Jahr um Jahr verwinden, dass vom Anfang nicht viel übrig ist? Sind da Bänder, die zusammenhalten, was ohne Hilfe unumkehrbar bricht? Ich kann nicht glauben, wir sind unvergänglich, begann doch alles allzu unverfänglich. Bedingungslos hast du mich angelacht und dich zu einem Teil von mir gemacht. Glaubst du daran, dass wir uns gehören? Sind wir alleinig des anderen Besitz? Erhebst du Anspruch auf meine Gegenwart? Wirst du meiner je überdrüssig? Stell ich Fragen, deren Antworten du fürchtest? Hältst du meine Hand, obschon sie schwitzig ist? Liegt unsere Zukunft in einem Schicksal begraben; ist unser Werdegang veränderlich? Ich kann nicht glauben, wir sind unvergänglich, begann doch alles allzu unverfänglich. Bedingungslos hast du mich angelacht und dich zu einem Teil von mir gemacht. Werden unsere Zweifel uns einmal einholen, öffnen wir die XXXX XXX XXXX XXXXXXX XXX XXX XXXX XXXX XXX XXX XXXXXXXXX XXX XXXXX XXX XXXXXXXXXXX XXXXX XXXXX XXX XXXXX XXXXXXX XXXX XX XXXX XXX XXXXXXX XXX XXX XXXXX XXXXXXXXX XXXX XXX XXXXXXXXXX XXXX XXXXXX XXXXXXXXXXX XXXXXXXXXXXX XXXX XXX XXXX XXX XXXXXXXX XXXXXXXXX XXXXX XXXXXXX XXXXXXXXXXXX XXXXX XXX XXX XXXXX XXXX XXXXXXX XXXX XXXXXXX XXXX XXXX XXXXXXXXXX XXXXXXXXXXX XXXXX XXXXXXXXX XXX XXXXXXXXXX XXXXXXX XXX XXX XXXXX XXXXXX XXXXX XXXX XXXXX XXX XXXX XXX XXX XXXXX XXXXX XXX XXX XXXXX XXXXXXX

© Philipp Rieg 2019

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