Last will
Ein ziemlich düsterer Text über den Frust am Leben, das beginnende Sterben und den Tod. Sehr tiefgreifend, emotional und finster. Ich könnte mir den Song gut als Blues oder Moritat vorstellen.
Please note: This text is protected by copyright and may not be copied or used for other purposes - even in parts or in revised form - without the expressed permission by Premium Lyrics.
Add to cart
Wishlist
Ich bin einsam, nicht alleine
Und was ich damit meine
Ist das die Welt sich
Weiter dreht
Obwohl niemand
Mich versteht
Viele Tage sind vergangen
Einfach lustlos abgehangen
Ohne Antrieb, ohne Sinn
Wo will ich denn noch hin?
Wenn die Nacht
Mich unruhig macht
Und kein Gott
Über mich wacht
Dann die Zeit
Der leisen Tränen
Deren werde ich mich
Nicht schämen
Gedanken schwer
Wie Blei
Zaubern Zweifel
Schnell herbei
Stell bloß nur keine Fragen
Und solltest du das wagen
Wird dir die Antwort
Nicht gefallen
Und ich werde nur
Die Fäuste ballen
Wenn der Tod
Sich langsam nähert
Und sich die Seele
Nicht mehr wehrt
Dann ist es Zeit für mich
Zu gehen
Doch wohin
Die Reise geht
Nur einfach
Fortgeweht
Die Stille wird unendlich
Und meine Stimme
Unerkenntlich
Denn welchen Gott
Wird es schon kümmern
Mein Hirn jetzt
Zu zertrümmern
Dann ist jetzt hier
Jetzt langsam Schluss
Gib einen letzten Kuss
Bevor der Nebel
Mich verschlingt
Und der Rabe
Leise singt
Das Schicksal
Wird sich wenden
Und dann soll es doch
Hier enden
Friede meiner Asche
Mit einem Colt
In meiner Tasche
So liege ich
Jetzt da
Und endlich
Wird mir klar
Mein Leben ist vertan
Und stinkt
Nach Lebertran
Nun ruhe ich
In Frieden
Denn der Tod
Wird immer siegen...!
© Maik Zeglinski 2026